FDP-Kreisverband nominiert Kandidaten für die Landtagswahl

Claudia Kühne aus Freiberg und Mario Stein aus Penig sind zur Landtagswahl als Direktkandidaten nominiert worden. Das hat der FDP-Kreisverband Mittweida auf seiner Veranstaltung am 13. Januar 2008 in Mittweida beschlossen. Beide werden am 30. August als Direktkandidaten in den zwei Mittweidaer Wahlkreisen bei der Landtagswahl antreten. Mehr unter: www.fdp-mittelsachsen.de/
Freiberg/Mittweida. Mit Claudia Kühne und Mario Stein hat sich die FDP zwei in Mittelsachsen bekannte Zugpferde für die Landtagswahl gesichert. So hat die Freibergerin im Vorjahr vor allem durch ihr Engagement für das Schloss Freudenstein Schlagzeilen gemacht. Dort eröffnete die promovierte Geologin gemeinsam mit Anette Haber als Geschäftsführerinnen das Restaurant "Genuss im Schloss". Als stellvertretende Ortsverbands-Chefin in Freiberg habe sie kein Problem damit, für den Mittweidaer Verband ins Rennen zu gehen, erklärte die gebürtige Bremerin. "Das ist mein persönlicher Beitrag zum Zusammenwachsen des Kreises." Sie sehe sich dabei auch als Integrationsfigur zwischen den Freibergern und den Mittelsachsen in den anderen Regionen des neuen Landkreises. Lange bevor in Freiberg über die Landtagskandidaten entschieden wurde, hatte die Mittweidaer Kreisverbands-Chefin Kerstin Arndt die promovierte Geologin aus Freiberg auf die Kandidatur angesprochen. Beide arbeiteten als Beraterinnen der FDP-Landtagsfraktion zusammen, bis Arndt zur neuen Rochlitzer Oberbürgermeisterin gewählt wurde.
Vom Mittweidaer Kreisverband (derzeit 89 Mitglieder) wurde die Nominierung der 43-Jährigen als Direktkandidatin für den Wahlkreis 21 (Mittweida I/Altkreis Hainichen und Burgstädt) mit eindeutiger Mehrheit bestätigt.
Klar fiel auch die Entscheidung für den zweiten Kandidaten des Mittweidaer Verbandes aus: Der Chef des Zwickauer Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes, Mario Stein (43), geht für die FDP im Wahlkreis 22 (Mittweida II/umfasst den Altkreis Rochlitz) ins Rennen. Der Peniger hatte jüngst mit dem von ihm entwickelten Hygiene-Pass bundesweit für Aufsehen gesorgt. Stein, der erst Anfang 2008 von der CDU zu den Liberalen wechselte, will sich innerhalb der FDP vor allem den Verbraucherschutz-Experte empfehlen.
Quelle. Freie Presse, Freiberger Zeitung, 21.01.2009, Seite 12